2020 wurden durchschnittlich pro Haushalt € 170,- im Monat (+ € 20,- / Monat zu 2019) für die genannten Warengruppen ausgegeben. Den wertmäßig größten Anteil verbucht Wurst / Schinken (18,7%), gefolgt von Milch, Joghurt und Butter (15,7%) und Fleisch (14,4%). Mengenmäßig feierten im vergangenen Jahr alle Arten von Kohlgemüse (+32%) ein ungeahntes Revival. Haltbare Produkte wie Gemüsekonserven (+28,1%), Fertiggerichte (+21,7) und TK-Obst (+21,4) verbuchten ebenso ein starkes Mengenwachstum. Wichtige Koch- und Backzutaten wie Eier und Butter landeten auch häufiger als im Jahr davor im Einkaufswagen. Das kleine, aber interessante Butterschmalz-Segment wuchs mengenmäßig sogar um 30%. Außerdem ins Auge springt die weiße Milchprodukte-Palette (Menge +9%). Lediglich Frischmilch (Menge -5,5%, Wert -2,1%), setzte den Trend nach unten fort, während ESL-Milch (Menge +10,7%, Wert +17,4%) nach oben schnellte.
Boom. Krisengewinner ist zudem das Bio-Segment, das erstmals einen wertmäßigen Anteil von 10% erreichte. € 190,- gaben die heimischen Haushalte durchschnittlich im Jahr 2020 für frische Bio-Lebensmittel aus, um € 33,- mehr als im Jahr davor.