GS1 Austria ist bis heute – als Teil des internationalen GS1 Netzwerks – in Österreich für das GS1-Artikelnummernsystem zuständig. Und somit auch für dessen Weiterentwicklung, denn die weiter voranschreitende Digitalisierung sowie der Wunsch nach Transparenz stellt natürlich den Barcode vor Herausforderungen. „Die Richtung geht hier ganz klar zu 2D-Codes“, erläutert Gregor Herzog, Geschäftsführer GS1 Austria und Chairman GS1 in Europe. „Darin können viel mehr Informationen verschlüsselt werden als in eindimensionalen Strichcodes. Außerdem sind sie robuster und leichter lesbar.“ Im Gesundheitswesen sind 2D-Codes übrigens längst im Einsatz. Und auch im FMCG-Bereich wird ein solcher bereits vielfach, etwa für Hintergrundinfos oder Gewinnspiele, verwendet – als QR-Code. Auch wenn zweidimensionale Codes neue Möglichkeiten eröffnen – ein Ende des linearen Strichcodes ist vorerst nicht in Sicht. Für die Bedürfnisse am PoS ist er derzeit noch ausreichend. Was die Zukunft bringt, bleibt spannend. Gregor Herzog: „Der 2D-Code birgt jedenfalls ein unglaublich großes Potential.“