Ein Stück des Kuchens

Lukas Grabenwöger, Co-Founder Jokr Austria & Central Europe

Kategorie: Stories

PRODUKT: Was ist Ihr USP? Was zeichnet Jokr aus?
Grabenwöger: Jokr versteht sich als neue Art des Einzelhandels, bei dem nicht mehr geplant werden muss, sondern Produkte des täglichen Bedarfs innerhalb von 15 Minuten geliefert werden. Gerade beim Online-Einkauf sieht man, dass bisherige Modelle die Bedürfnisse des Kunden oft nicht optimal befriedigen. Genau hier setzt Jokr an, indem den Kunden lange Wartezeiten und Stress erspart werden. Das ist auch nachhaltig, da man immer nur das einkaufen muss, was man gerade tatsächlich braucht und somit Abfall vermeidet.

PRODUKT: Wie funktioniert Jokr? 
Grabenwöger: Der Kunde tätigt die Bestellung per App und maximal 15 Minuten später steht ein freundlicher Fahrradkurier vor der Tür und übergibt die Waren. Die Geschwindigkeit ergibt sich aus einem dezentralen Netzwerk an Micro-Fulfillment Centern im Wiener Stadtgebiet, aus denen wir direkt zustellen. Wir führen in etwa 2.000 verschiedene Produkte des täglichen Bedarfs in unserem Sortiment und setzen hierbei einen Schwerpunkt in Sachen Regionalität. 

PRODUKT: Wie ist die erste Resonanz?
Grabenwöger: Wirklich sehr gut! Die Kunden nehmen unseren Service immer mehr an und wir wachsen stetig. Der österreichische Markt ist interessant, weil der stationäre LEH über eine der höchsten Filialdichten in Europa verfügt und man daher meinen möchte, dass der Bedarf an Lieferangeboten geringer sei. Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen aber, dass dem definitiv nicht so ist. 

PRODUKT: Was erwarten Sie sich für die nächsten Monate/Jahre?
Grabenwöger: Die Monate November und Dezember sind natürlich ganz wichtige Monate für uns. Anfang nächsten Jahres wollen wir dann die weitere Expansion nach Österreich angehen.