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efko-GF Thomas Krahofer setzt mit dem Projekt Bio Substrat auf Kreislaufwirtschaft und regionale Energiegewinnung.

Da tut sich was bei efko: Einerseits kann man dank dem Projekt Bio Substrat jetzt am Standort Hinzenbach aus Bioabfall erneuerbare Energie gewinnen. Und andererseits erweitert man für den Herbst mit den neuen „Diavolos“ sein Gurkensortiment um eine feurig-süße Variante.

Kategorie: Food

Mit dem Projekt Bio Substrat macht efko Kreislaufwirtschaft am Standort Hinzenbach im Bezirk Eferding messbar. Biologische Nebenströme aus der Verarbeitung von Obst und Gemüse, wie etwa Schälreste, fehlerhafte Früchte oder verdorbene Rohware, werden künftig systematisch zur Energiegewinnung genutzt und damit in die regionale Wertschöpfung zurückgeführt. „Für uns endet Verantwortung nicht beim fertigen Produkt. Wir tragen Verantwortung für den gesamten Rohstoff. Vom Feld bis zur letzten sinnvollen Nutzung. Als Branchenführer wollen wir vorzeigen, wie Kreislaufwirtschaft in der Praxis funktioniert“, sagt Thomas Krahofer, GF der efko Gruppe.

KREISLAUF. Für das Projekt investierte efko in eine eigene Tankanlage sowie in eine moderne Zerkleinerungsanlage. In der Anlage werden die biologischen Reststoffe gesammelt und zu einem homogenen Biosubstrat verarbeitet. Dieses Biosubstrat wird von einem regionalen Vertragspartner in einem geschlossenen Fermenter vergoren. Dabei entsteht Biogas, das gereinigt und zur Erzeugung von Strom und Wärme genutzt wird. Alternativ kann es zu Treibstoff verarbeitet werden. Der verbleibende Gärrest dient als hochwertiger Dünger für die Landwirtschaft. Das Ergebnis: erneuerbare Energie aus bisher teilweise ungenutzten Nebenströmen, deutlich reduzierte Transportwege und ein geschlossener regionaler Stoffkreislauf – mit Energie für rund 600 Haushalte und zusätzlicher Wärme für etwa 150 Haushalte in der Region.

RUNDE SACHE. Auch bei der Produktentwicklung zeigt efko Energie, denn gemäß dem Motto „Süß trifft scharf, knackig auf würzig“ präsentieren sich die neuen „Diavolos“ (S. 36). Die feurig-süßen Gurkenräder bringen eine neue Geschmacksrichtung ins Gurkenregal und eignen sich überall dort, wo gleichmäßige Gurkenscheiben gefragt sind, vom Burger über Sandwiches und der Leberkässemmel bis hin zu Salaten, Bowls oder als würzige Beilage zum Grillen. „Hergestellt aus Gurken aus 100% österreichischem Anbau und verarbeitet in Eferding, stehen die ‚Diavolos‘ für die gewohnt hohe ‚efko‘-Qualität“, verspricht Thomas Krahofer und ergänzt: „Essiggurken gehören heute zu den vielseitigsten Begleitern in der Küche. Längst beschränken sie sich nicht mehr auf die klassische Jause: Sie verfeinern Burger und Sandwiches, begleiten Grillgerichte und setzen in Bowls oder Salaten geschmackliche Akzente. Mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten verändern sich auch die Anforderungen an Form und Verwendung.“