Hoteliers, Gastronom:innen, Catering- und Facility-Manager:innen wissen nur zu gut: Sauberkeits- und Hygienefallen lauern in Ecken und Nischen, v. a. auf porösen Oberflächen wie Fußböden, Kacheln und Fliesen. „Mikroskopischer Schmutz kann tief in die Poren der Oberfläche eindringen und eine hygienische Reinigung erschweren. Mit der Zeit wird der Schmutz nicht nur sichtbar, sondern kann auch unangenehme Gerüche erzeugen“, weiß Robert Diede, Sales Development Manager Institutional FSH, Ecolab Deutschland.
HERAUSFORDERUNG. Professionelle Gastgeber:innen wissen: Sich um die Waschräume adäquat zu kümmern, verlangt nach(Wo)Manpower, die ist in Zeiten von Personalfluktuation und Arbeitskräftemangel nicht immer vorhanden. Daher steht die Reinigungsbranche vor großen Herausforderungen. Werden die nicht gemeistert, kann das zu Gästeunzufriedenheit und negativen Bewertungen in den sozialen Medien führen. Gemäß einer 2024 von der Essity-Marke „Tork“ international angelegten Studie gaben rund 50% der befragten Personen an, dass sie sich jene öffentlichen Orte und Unternehmen merken, bei denen sie schlechte Erfahrungen mit WC-Räumen gemacht haben, um diese in Zukunft zu meiden. Bei Café- und Restaurantgästen sind es sogar 73%, die, nach einem negativen Erlebnis erwägen, nicht wiederzukommen.
MEHRWERT. Die erwähnte Studie zeigt, dass Restaurantgäste für ein positives und angenehmes Erlebnis vor allem Wert auf den Zugang, die Automatisierung und die Sauberkeit der Waschräume legen. „Wenn Menschen auswärts essen gehen – ob für eine schnelle Mahlzeit zwischendurch oder ein ausgiebiges Dinner im Restaurant – spielen Waschräume eine wichtige Rolle“, sagt Dotti Haynes, HoReCa Marketing Director, Professional Hygiene bei Essity. Für die Befragten sind die folgenden Kriterien am wichtigsten: Papierhandtücher zum Händetrocknen (81% halten dies für wichtig, verglichen mit 65%, die Lufttrockner für wichtig halten), automatische Seifenspender (78%), Behälter für Inkontinenzprodukte (74%), automatische Wasserhähne (73%), automatische Toilettenspülungen (72%) und Schilder, die an das Händewaschen erinnern (68%). Für den Waschraum hat „Tork“ u.a. das hülsenlose Toilettenpapier aus dem „Tork OptiServe“-System im Programm. Das erzeugt deutlich weniger Abfall als herkömmliche Produkte mit Umverpackungen und Papphülsen. Dadurch können Nachhaltigkeitsziele besser erreicht werden. Das „Tork OptiServe“-System bietet zudem eine Vielzahl an Spenderoptionen für die kompakten und hülsenlosen Rollen.
GANZHEITLICH. Bei Ecolab liegt der Fokus stets auf dem großen Ganzen: „Wir sehen uns als verlängerter Arm in Sachen Hygiene für die Gastronomie und Hotellerie. Dort wollen wir mit unserem Rundum-Lösungsportfolio wie ökologischen und leistungsstarken Cradle-to-Cradle-zertifizierten Produkten für die gesamte Hausreinigung, innovativem Verpackungsdesign und Mehrweg-Verpackungs-Lösungen sowie Audits, analogen und digitalen Schulungen echte ,Lebenshilfe‘ für eine gemeinsame, sorgenfreie Zukunft bieten“, betont Robert Diede, Sales Development Manager Institutional FSH, Ecolab Deutschland. Diese Eckpfeiler spiegeln sich auch in der Ecolab-Produktlinie „MAXX Synbiotic“ wider. Die besteht aus Allzweck-, WC-, Boden- und Sanitärreinigern. Die Synbiotischen Reiniger sind vollständig biologisch abbaubar und sorgen dafür, dass nicht nur die akuten Geruchsquellen beseitigt, sondern auch Substanzen abgebaut werden, die in Zukunft unangenehme Gerüche verursachen könnten. Und so funktionieren synbiotische Reiniger: Die biologisch abbaubaren Tenside sorgen für eine sofortige Reinigungsleistung, während die Synbiotika eine nützliche Schicht aus Probiotika und Präbiotika auf den Oberflächen hinterlassen. Die komplexe Kombination von Probiotika produziert ausgewählte Enzyme, die gezielt die verschiedenen Verunreinigungen, wie bspw. Proteine (Nahrung, Blut, Urin usw.), Fette/Öle oder Stärke, auf den Oberflächen, mit denen sie in Kontakt kommen, aufspalten. Die Präbiotika dienen als Nahrungs-/Energiequelle für die Probiotika und ihre Enzyme und fördern ihre Aktivität und ihr Wachstum, so dass sie schneller und länger arbeiten können, was einen kontinuierlichen Reinigungszyklus zur Folge hat. Jede Flasche „MAXX Synbiotic“ enthält 50 Mrd. Mikroorganismen, die nur noch aktiviert werden müssen. Einmal aufgetragen, liefert das Produkt nicht nur eine sofortige professionelle Reinigungswirkung, sondern reinigt auch noch Tage nach der Anwendung.
ABGESTIMMT. Bei Hollu vertritt man den Grundsatz: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“ Dafür braucht es leistungsstarke, effiziente Produkte und ein perfekt aufeinander abgestimmtes Reinigungssortiment. „Ergiebige Reinigungskonzentrate, die erst bei der Anwendung mit Wasser verdünnt werden und im besten Fall über anerkannte Öko-Zertifizierungen wie das österreichische Umweltzeichen oder EU-Ecolabel verfügen, gewährleisten eine umweltfreundliche Hygiene“, sagt Markus Wendlinger, Geschäftsleitung Vertrieb & Service Hollu Systemhygiene, und führt weiter aus: „Hollu bietet für alle Oberflächen im Waschraum das passende Produkt – von pH-neutralen Reinigern wie ,hollu Lavodeo‘ oder ,hollueco San F7‘ bis hin zu sauren Reinigungsprodukten wie ,hollu Lavosen‘ oder ,hollueco San Top‘. Dazu führen wir eine Vielzahl an Spezialreinigern für Urinale und WC sowie etliche Raumdüfte im Sortiment.“ Dabei hat man bei Hollu auch stets reibungslose Prozesse im Blick: „Die sind das Um und Auf. Mitarbeitende, die auf die täglichen Abläufe gut eingeschult sind, arbeiten schneller, effizienter, ergonomischer und die Arbeit macht auch mehr Spaß“, sagt Wendlinger und gibt den Tipp: „Innovative Dosiertechnik sorgt dafür, dass Reinigungsprodukte genau richtig dosiert werden – nicht zu viel, nicht zu wenig.“
ANPACKEN. Für Betriebe gilt es, die Standards für Sauberkeit und Hygiene hochzuhalten, die Sicherheit der Mitarbeitenden und der Öffentlichkeit zu gewährleisten, gleichzeitig aber nicht auf die Umwelt zu vergessen. Das alles ist nicht immer einfach, mit der Unterstützung professioneller Partner aber zu meistern – es zahlt sich aus.