Diese besondere Auszeichnung steht nun auch im Mittelpunkt der diesjährigen Frühjahrskampagne der ARGE Heumilch und dient als Aufhänger, um die Österreicher:innen noch stärker über dieses Thema zu informieren. Geschäftsführerin Christiane Mösl: „Viele Konsument:innen schätzen die Qualität der Heumilch. Die Ernennung zum landwirtschaftlichen Weltkulturerbe unterstützt uns, weiterhin über die besondere Wirtschaftsweise und ihre Vorteile für Umwelt und Artenvielfalt aufzuklären.“ Und derer gibt es viele: Heumilchkühe haben an mindestens 120 Tagen im Jahr Auslauf und dürfen im Jahresverlauf frische Gräser und Kräuter bzw. Heu fressen. Die Grünlandflächen der Heumilchregionen werden dabei erst dann gemäht, wenn vieles in voller Blüte steht und die Artenvielfalt am größten ist, außerdem zeitlich gestaffelt und räumlich versetzt. Dadurch bleiben immer genug Wiesenflächen erhalten, die für Insekten, Bienen und Niederwild einen geschützten Nahrungs- und Lebensraum bieten. Dauergrünland hat außerdem einen klimarelevanten Vorteil: Es speichert CO2, das somit nicht mehr in die Atmosphäre entweichen kann.