Unsere Ökokompetenz ist unerreicht“, hält Erdal-Geschäftsführer Florian F. Iro fest. Der grüne Markenkern ist natürlich auch den Konsument:innen vertraut. Was sich vielleicht noch nicht ganz so stark herumgesprochen hat, ist die Tatsache, dass auch die Leistung der „Frosch“-Produkte stimmt. Regelmäßig werden die Waschmittel und Reiniger der Öko-Brand prämiert. So ging etwa im Jänner 2026 der „Frosch Fein & Woll Waschbalsam“ als Sieger aus einem Wollwaschmitteltest von Stiftung Warentest hervor. Der VKI benotete den „Frosch Dusch- & Badreiniger Citrus“ mit „Gut“, insgesamt schaffte es das Produkt auf Platz 2 im Ranking. Der „Frosch WC-Reiniger Zitrone“ erhielt ebenfalls ein „Gut“, und zwar vom Öko-Test Magazin, wobei es hier sowohl um Wirkung als auch Umweltverträglichkeit ging. Flankiert werden diese Bewertungen von zahlreichen weiteren Auszeichnungen rund um Markenstärke, Kaufbereitschaft, Weiterempfehlung etc. Und auch die Marktentwicklung stimmt: So konnte „Frosch“ seine Marktanteile im MGSM-Bereich zuletzt von 1,3% auf 1,8% steigern (Nielsen, KW52/2025 vs KW52/2024, LH + DFH inkl. H/L, Umsatz).
PERFORMANCE. Somit steht für GF Florian F. Iro fest: „Unsere Ökoprodukte sind hochperformant.“ Dies will man den Verbraucher:innen ab sofort noch klarer vermitteln und startet deshalb eine umfangreiche Kampagne. Dabei setzt man auf den Claim: „Echt grün, echt stark“ und will auf diese Weise die zwei Seiten der Marke auf den Punkt bringen. Das ganze Jahr über wird auf unterschiedlichen Kanälen kommuniziert, wobei im ersten Halbjahr die Maschinengeschirrspülmittel im Fokus stehen und in der zweiten Jahreshälfte die Waschmittel. Neben der Betonung der Wirksamkeit soll nämlich auch die Produktvielfalt der Marke herausgestrichen werden. Iro: „Die Haushaltspenetration von ‚Frosch‘-Produkten liegt bei 35%. Aber viele Haushalte, die regelmäßig ‚Frosch‘-Reiniger benutzen, wissen beispielsweise noch nicht, dass wir auch im Bereich Waschmittel und Wäschepflege vertreten sind.“ Das soll sich heuer ändern, u.a. indem die Konsument:innen sehr niederschwellig zum Testen angeregt werden. „Wir sampeln heuer so viel wie noch nie“, kündigt Iro an und ergänzt: „Denn wir wissen: Wenn man ‚Frosch‘-Produkte probiert hat, kauft man sie wieder.“ Zum Probieren anregen will man heuer auch mittels Display-Aktionen am PoS, Digital Out-of-Home-Aktivitäten, TV- und Digital-Spots, Plakate, Anzeigen, Regalstopper u.v.m.
PFLANZENKRAFT. Dass die „Frosch“-Produkte in Sachen Performance überzeugen, liegt übrigens auch an ihrer grünen DNA, konkret am Einsatz pflanzlicher statt erdölbasierter Tenside. „Natürliche Tenside sind nachgewiesenermaßen reinigungsstärker“, so Florian F. Iro. Dass diese dennoch nicht von allen Herstellern verwendet werden, liegt laut Iro an deren höherem Preis, der zuletzt weiter gestiegen ist. Auch in Sachen Verpackung kommt Nachhaltigkeit den Herstellern teurer: Kunststoff-Rezyklate, die ja für sämtliche „Frosch“-Packagings zum Einsatz kommen, werden weiterhin teurer gehandelt als Neuplastik. Letzteres würde Iro übrigens gerne besteuert sehen – der Ansatz der Regierung, Abgaben für nicht recycelbares Plastik (als Ausgleich für niedriger besteuerte Nahrungsmittel) einzuführen, hält er nicht für sinnvoll, denn: „Zur Frage ‚recycelbar‘ gibt es keinen allgemein anerkannten Standard.“
NEWS. Impulse will „Frosch“ heuer aber auch wieder mit Produktneuheiten setzen. So präsentiert man demnächst einen Badreiniger auf Weinsäurebasis – ein Novum auf dem österreichischen Markt. Außerdem kündigt Iro eine Scheuermilch auf Mineralbasis an und ist damit noch breiter aufgestellt. „Wir haben das Gesamtlösungskonzept für den gesamten Haushalt“, bringt Iro das, was man auch den Konsument:innen heuer vermitteln will, auf den Punkt.

