Gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut TQS hat „fritz-kola“ eine repräsentative Befragung bei 1.000 Österreicher:innen durchgeführt – und dabei einige Wissenslücken aufgedeckt. Zwar sind 75% der Befragten der Meinung, sich gut oder sogar sehr gut beim Pfandsystem auszukennen, im Detail scheint dann aber doch nicht alles klar zu sein. 30% wissen nicht, woran man Mehrwegflaschen überhaupt erkennt. Vor allem beim Hintergrundwissen gibt es Aufholbedarf, denn 40% wissen nicht exakt, was mit Mehrwegflaschen nach der Rückgabe geschieht – fast ein Drittel (28%) glaubt sogar, dass Glasflaschen eingeschmolzen bzw. gelagert und dann recycelt werden. Insbesondere der jungen Zielgruppe ist nicht bewusst, dass Mehrweg Wiederbefüllung bedeutet.
EINFLUSSREICH. Die gute Nachricht ist: Das System funktioniert dennoch gut: 81% geben an, Mehrwegflaschen, PET-Flaschen und Dosen seit Anfang des Jahres häufiger zurückzubringen. Dass das Pfand im Mehrwegbereich auf einheitlich 20 Cent erhöht wurde, ist für 78% sinnvoll und hat für viele (56%) einen hohen oder sehr hohen Einfluss auf ihr Rückgabe-Verhalten. Und das ist gut, wie fritz-kola GF Florian Weins ausführt: „Generell tragen höhere Pfandsätze dazu bei, dass leere Flaschen konsequent in den Mehrweg-Kreislauf zurückgeführt werden. Das ist essenziell für die Produzenten, aber vor allem für eine nachhaltige und ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft.“ Schließlich müssen nicht retournierte Gebinde von den Herstellern neu beschafft werden, und dies ist natürlich nicht im Sinne der Ressourcenschonung. „fritz-kola“, wo man seit jeher auf Mehrweg-Glas setzt, will die Bewusstseinsbildung nun weiter vorantreiben und startete die Initiative „re-tour“, bei der ein elektrischer VW-Bus durch Wien tourte und über das Pfandsystem informierte. Vor Ort konnten die Konsument:innen leere Pfandflaschen außerdem gegen volle „fritz-kola“-Flaschen oder stylische Merch-Produkte eintauschen.