Stiegl hat im März 2020 das „Stiegl Hell“ mit 4,5 Vol.% neu am Markt präsentiert, als Ergänzung zum „Stiegl Goldbräu“ (5 Vol.%) im Segment der Lager- und Märzenbiere. „Mit unserem ,Stiegl Hell‘ haben wir offensichtlich genau den Geschmack der österreichischen Biertrinker:innen getroffen, und so hat sich unser Helles seit dem Launch vor drei Jahren sehr gut am Markt etabliert und bereits zu einem echten Klassiker entwickelt. Im internen Ranking bei Stiegl-ist es mittlerweile auf Nummer 2 hinter dem ,Goldbräu‘ vorgerückt. Das zeigt sich natürlich auch beim Umsatz, und das freut uns“, sagt Stiegl-Chefbraumeister Christian Pöpperl. Mit der Produkteinführung habe man auf den Markttrend reagiert, deren Protagonisten Biertrinker:innen sind, die gerne etwas leichter genießen bzw. auch einmal Neues probieren möchten. „Und so konnten wir damit auch neue und jüngere Bierfans ansprechen bzw. jene Zielgruppe, die sich für einen bewussten Alkoholkonsum entschieden hat. Denn sechs von zehn Konsument:innen weltweit trinken alkoholreduziertes oder alkoholfreies Bier, weil sie es als gesünder wahrnehmen (Trend-Presentation Market & Consumer Insights von Döhler, Mai 2022 – Red.) – Tendenz steigend“, erklärt Christian Pöpperl. Auch bei der Brau Union Österreich hat man analysiert, dass das Segment der leichter trinkbaren und damit auch (häufig) etwas weniger alkoholischen Biere in den letzten Jahren gewachsen ist. „Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend weiterentwickeln wird“, wirft Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability der Brau Union Österreich, einen Blick in die Zukunft und ergänzt: „Grundsätzlich kann aber gesagt werden, dass sich das Konsument:innenverhalten ändert. Ein ausgewogener Lebensstil mit bewussterem Alkoholkonsum wird für viele Menschen quer durch alle Altersgruppen immer wichtiger. Bei Bier greift man besonders gerne zu süffigen, gut trinkbaren und gleichzeitig auch etwas leichteren Bieren. Da passt unser neues ,Gösser Helles‘ (4,4 Vol.% – Red.), das für frischen, hellen Biergenuss steht.“ Bei der Brauerei Baumgartner ist man ebenso davon überzeugt, dass sich der Trend etablieren wird. Braumeister Michael Moritz führt aus: „Der Trend des leichteren Biergenusses wird sicher kein vorübergehender sein. Wir gehen davon aus, dass sich dieser konsequent in den Biersorten halten wird. Die klassischen Lager- und Märzenbiere werden aber weiterhin die Spitze anführen. Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir mit dem ,Baumgartner Hell‘ (4,5 Vol.% – Red.) seit Mitte März unsere Kund:innen auch in diesem Segment bedienen können.“ Auch hat Mirco Meyer, Verkaufsleiter der Brauerei Grieskirchen, die gestiegene Nachfrage nach schlankeren und leichteren Bieren festgestellt: „Unser ,Grieskirchner Bio Helles‘ (4,5 Vol.% – Red.) passt zu allen Biertrinker:innen, die Freude an leichteren Bieren mit vollem Mundgefühl haben.“