Um den damals häufigen Magen-Darm-Beschwerden von Kindern entgegenzuwirken, beschäftigte sich ein Mann namens Isaac Carasso vor etwa 100 Jahren intensiv mit Joghurt. Er importierte entsprechende Kulturen nach Westeuropa, wo Joghurt damals noch unbekannt war, und entwickelte ein Produkt, das gegen zahlreiche Beschwerden zu helfen schien. Erhältlich war dieses zunächst in Apotheken, später auch in einem eigenen Laden, den Carasso nach dem Spitznamen seines Sohnes Daniel (Danon) benannte – Danone war geboren. Im Laufe der 100-jährigen Geschichte erweiterte man den Tätigkeitsbereich, trennte sich jedoch in den letzten Jahren wieder von jenen Bereichen, die mit der langfristigen Firmenstrategie, so vielen Menschen wie möglich eine gesunde Ernährung näherzubringen, nicht gut in Einklang zu bringen waren. Denn, was viele nicht wissen, Danone war etwa auch in den Bereichen Kekse und Bier tätig. Durch Verkäufe bzw. Übernahmen hat man sich aber nun konsequent auf die Bereiche Milchfrischeprodukte und Babynahrung (Milupa) konzentriert. Das Thema Gesundheit steht dabei künftig noch stärker im Fokus als bisher, was sich etwa in den neuen Danone Nutrition Commitments 2020 – kurz gesprochen: neuen strengeren Nährwertzielen – widerspiegelt. Dabei hatte Danone die Nährwertprofile seiner Produkte schon in vergangenen Jahren im Fokus und hat hier regelmäßig nachgeschärft, etwa durch wiederholte Zuckerreduktion bei den „FruchtZwergen“, aber auch in vielen anderen Produkten.