Nestlés Plan mit „Maggi“ umfasst einen strategischen Zeitraum von fünf Jahren und soll vor allem jüngere Konsument:innen ansprechen. Die will man mit dem modernen Kitchen-Tool Airfryer sowie einer asiatischen Länderküche gewinnen. Überdies plant Nestlé, ein größeres Sortiment für eine gesündere Ernährung anzubieten, wie „Maggi“-Europachefin Anna Gryshchuck erklärt.
ZIELGRUPPE. Mit dem Fokus auf die Heißluftfritteuse bedient man einen Trend: „In Österreich besitzt ein Drittel der Haushalte einen Airfryer. Familien und jüngere Verbraucher:innen bereiten schnelle Gerichte mit der Heißluftfritteuse besonders gerne zu“, weiß Nico Laruina, Business Manager Food Nestlé Österreich. Insofern hat man diesen Sommer die vier neuen „Maggi“-Würzmischungen „Airfryer Paprika Pommes Frites“, „Airfryer Knusper Hähnchen Käse“, „Airfryer Knusper Hähnchen Paprika Knoblauch“ sowie „Airfryer Mexikanischer Mix Wrapfüllung für Fajita“ auf den Markt gebracht (S. 28; PRODUKT 8-9/25). Damit wurde „Maggi“ dem Image als kreative Food-Marke einmal mehr gerecht: „Unser Anspruch ist seit jeher, für zeitgemäße Lösungen beim Essen und Kochen zu sorgen. Koch-Fans können mit dem Airfryer unkompliziert frische, selbstgekochte Speisen auf den Teller zaubern. Wir bieten jetzt die perfekten Inspirationen dafür an und reduzieren den Aufwand“, erklärt Nico Laruina.
PIONIER. Die Marke „Maggi“ ist vor allem für ihr Convenience-Sortiment an Saucen und Fertigprodukten bekannt. Die Ursprünge reichen ins Jahr 1884 zurück. Damals kreierte Julius Maggi, als Reaktion auf die zunehmende Armut in den Städten, seine „Erbsen-Bohnen-Suppe“. Die war reich an Proteinen und Ballaststoffen, aber vor allem einfach zuzubereiten. Ähnliche Pionierarbeit will Nestlé jetzt bei der Generation Z vollbringen und bis zum Jahr 2030 die Lücke zwischen aufwendiger Zubereitung und gesunder Ernährung schließen.
