Die Käsekrainer, in Wien auch liebevoll Eitrige genannt, dürfen nicht nur am Würstelstand niemals fehlen, sie sind auch ein Muss bei so gut wie jeder Grillage. Die klassische Variante besteht aus Schweine- und/oder Rindfleisch, Speck sowie Gewürzen wie Knoblauch, Pfeffer und Majoran und natürlich, zu 10 bis 20%, aus Emmentaler. Das Grundrezept wird jedoch gerne für mehr Abwechslung variiert, und gerade heuer kommen einige Abwandlungen des Klassikers in den Handel.
YAMAS. Bei Radatz legt man ganz besonders viel Wert auf das Thema Käsekrainer – man lässt die Produktentwickler daher auch gerne mit der Erfolgsrezeptur spielen und präsentiert laufend ausgefallene Varianten. Heuer setzt die Wiener Traditionsfleischerei auf griechische Geschmacksnuancen und lanciert die „Gyros Tzatziki Käsekrainer“, die mit Fetakäse, kleinen Gurkenstückchen und den typischen Gyros-Gewürzen aufwartet.
SPORTLICH. Bei Marcher wendet man sich wiederum dem Trend-Thema Proteine zu und verpasst den „Landhof“ Käsekrainern (aber auch Bratwürsteln) eine Extra Portion Eiweiß: Für sportliche Griller – und alle, die es noch werden wollen, gibt es jetzt „Landhof High Protein Käsekrainer“, die mit weniger Fett (nur 12g) und 23% Proteingehalt punkten.
EXTRA LANG UND OPTIMAL. Bei Berger forciert man auch beim Grill-Sortiment das hauseigene Klimaschutzprogramm „Regional-Optimal“ – und punktet mit den, so Verkaufschefin Gaby Kritsch, „regionalsten Käsekrainern und Bratwürsteln“ im Handel. Zusätzlich haben die Berger Fleischermeister auch die Vorliebe der Verbraucher:innen für dünnere Kaliber bei Würsteln wahrgenommen. Und aus dieser macht man jetzt eine große Sache: Mit den „Berger Premium Käsekrainern“ kommen dünne, aber dafür lange Käsekrainer in den Handel. Der Vorteil: Man kann sie auch mit der Hand – und ohne der Gefahr, sich den Mund zu verbrennen – essen.
VERLÄNGERT. Wiesbauer führt Ähnliches im Schilde und präsentiert eine XL-Version der „Wiesbauer Käsekrainer mit Schärdinger Bergbaron“. Aufbauend auf dem Erfolg der Markenkooperation wird das bestehende „Wiesbauer Schärdinger“-Sortiment um eine rund 24cm lange, etwas dünnkalibrigere Käsekrainer erweitert.
GAR NICHT SPIESSIG. „Der unangefochtene Bestseller im „Greisinger“-Sortiment sind die „Berner-Würstel“, erzählt Prokurist Gerhard Greisinger, „heuer setzen wir zusätzlich auf den starken Trend zu Convenience und Abwechslung und präsentieren neue ‚Käsekrainer-Spieße‘ und ‚Bratwurstspieße‘. Diese Neuheiten bieten einen schnellen, unkomplizierten Genuss und bringen optische Vielfalt auf den Grill.
ES GEHT UM DIE WURST. Zahlreiche andere Würstel-Klassiker und -Neuheiten warten natürlich ebenfalls auf das passende Wetter und hungrige Kundschaft. Und die ist erfreut über einen guten Mix und ein breites Angebot, zumindest legt das die Tatsache nahe, dass Würstel mit 77% der Nennungen zu einer gelungenen Grillerei einfach dazu gehören.