Bei der Brau Union Österreich werden an allen Standorten von Bludenz bis Schwechat laufend Maßnahmen gesetzt, um die Nutzung erneuerbarer Energieträger zu forcieren und gleichzeitig den Verbrauch von Wärme, Strom und Kraftstoffen zu senken. „Am Beispiel der Brauerei Göss heißt das, dass mit Abwärme eines benachbarten Holzverarbeitungsbetriebs gearbeitet wird, eigens aus Biertreber erzeugtes Biogas verwendet wird und eine rund 1.500m2 große Solaranlage im Einsatz ist“, erklärt Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Nachhaltigkeit bei der Brau Union Österreich, und erläutert: „Was wir nicht direkt steuern können, sind dem Brauprozess vorgelagerte und nachgelagerte Prozesse wie das Mälzen. Malz wird zugekauft, unterliegt einem hohen fossilen Energieaufwand, d.h. die zur Herstellung erforderliche Wärme wird überwiegend aus Erdgas gewonnen und ist somit definitiv nicht CO2-neutral.“ Die Produktion in den Brauereien (ohne den vor- und nachgelagerten Stufen) soll laut Straka bis zum Jahr 2030 in der gesamten Produktion netto CO2-neutral sein, zehn Jahre später in der gesamten Wertschöpfungskette (inkl. allen vor- und nachgelagerten Prozessen).