Knackige 20

Die Käsemacher machen nicht nur Käse, sondern kombinieren diesen auch mit Gemüse zu vielfältigen Antipasti-Variationen. Eine davon ist der „Peppersweet“ – und der wird heuer 20 Jahre alt.

Kategorie: Food

Ein roter Kirschpaprika mit knackigem Biss und mild-süßlichem Geschmack, der mit Frischkäse gefüllt wird – das ist der „Peppersweet“, wie man ihn seit zwei Jahrzehnten kennt. Und offensichtlich auch gerne kauft: In Sachen Umsatz kommt im „Käsemacher“-Antipasti-Sortiment kein anderes Produkt an ihn ran. Doch was macht dieses Produkt so besonders? Ausgangsbasis ist eine Paprikasorte aus eigener Züchtung, die von Vertragspartnern der Käsemacher in Ungarn angebaut wird. Nach der Reifung wird jede Frucht einzeln per Hand gepflückt. Der nächste Verarbeitungsschritt erfolgt in Österreich – und dabei lassen die Käsemacher auch gerne zusehen. Denn die Gemüseverarbeitung findet seit dem Jahr 2022 in der Käsemacherwelt in Heidenreichstein (NÖ) statt, die auch ein beliebtes Ausflugsziel darstellt und wo man die Besucher:innen hinter die Kulissen der Produktion blicken lässt. Hier werden Paprika & Co. sortiert, gereinigt, entkernt und blanchiert. Anschließend werden sie in Lake eingelegt und in 5L-Gläsern zum wenige Kilometer entfernten Standort nach Vitis gebracht, wo die Befüllung mit Frischkäse erfolgt. Dieser wird nach dem sog. Schulenburg-Verfahren hergestellt und zeichnet sich u.a. durch seine cremige Konsistenz und seinen leicht milchsauren Geschmack aus. Mittlerweile wird der mit Frischkäse gefüllte Klassiker aber von zahlreichen Varianten flankiert: So gibt es den „Peppersweet“ etwa auch gefüllt mit Hummus, Thunfisch oder auch einer veganen Frischcreme, hinzu kommen laufend saisonale Sorten.


DIE KÄSEMACHER

Jährlich verarbeiten Die Käsemacher knapp 3 Mio. L Milch, die sie von 30 Schaf- und Ziegenbauern aus dem Wald-, Most- und Mühlviertel beziehen. Gegründet wurde das Familienunternehmen 1991 von Hermann Ploner. Seit 2013 ist seine Tochter Doris Ploner als Geschäftsführerin im Einsatz. Die Käsemacher beliefern nicht nur den kompletten heimischen Handel, sondern exportieren auch in mehr als 30 Länder. Antipasti sind mit 12,1 Mio. € ihre umsatzstärkste Sparte.