Markenbekanntheit

Fat Monk-GF Philipp Zinggl

Eine Marke ist u.a. dann erfolgreich, wenn sie von einer Zielgruppe erkannt und einer Produktkategorie zugeordnet wird. Das alles kann „Fat Monk – Deli Bowls“, eine Marke der DoN Gruppe, von sich behaupten. Fat Monk-GF Philipp Zinggl erklärt im Gespräch, wie Franchisenehmer:innen davon profitieren können.

Kategorie: Professional

PRODUKT. Wie gestaltet sich Franchising in der österreichischen Gastronomie?

Zinggl: Franchising gewinnt in der österreichischen Gastronomie zunehmend an Bedeutung – insbesondere in Segmenten, die sich gut standardisieren und skalieren lassen. Moderne Konzepte wie „Fresh Casual Dining“ treffen dabei den Zeitgeist: Gäste erwarten hohe Qualität, schnelle Abläufe und gleichzeitig ein hohes Maß an Individualisierung.
Franchising ermöglicht genau diese Kombination, da bewährte Systeme mit unternehmerischem Engagement vor Ort zusammenkommen. Für Marken ist es ein effizienter Weg zu wachsen, für Franchise-Partner:innen eine attraktive Möglichkeit, mit einem etablierten Konzept in die Selbstständigkeit zu starten. „Fat Monk – Deli Bowls“ als Teil der DoN Gruppe vereint all diese Aspekte. Zusätzlich profitiert das Konzept von der langjährigen Erfahrung der Gruppe im Franchisebereich – u.a. durch die Master-Franchise-Lizenz von „Vapiano“ in Österreich seit 2020 oder „Subway“ – sowie von der Stärke und Infrastruktur eines etablierten Multi-Brand-/Location-Gastronomieunternehmens.

PRODUKT: Was sind die Vorteile von Franchising?

Zinggl: Der größte Vorteil liegt in der Kombination aus unternehmerischer Freiheit und einem klar strukturierten Rahmen. Franchise-Partner:innen profitieren von einer etablierten Marke, definierten Prozessen und einem erprobten Geschäftsmodell, sind aber dennoch eigenständige Unternehmer:innen vor Ort.
Im Fall von „Fat Monk – Deli Bowls“ ist der Einstieg zudem bewusst niederschwellig gestaltet. Ein erfolgreicher Betrieb ist auch ohne einschlägige Gastronomieerfahrung möglich, da sämtliche Abläufe, Schulungen und Systeme klar vorgegeben sind. Das reduziert Risiken deutlich – etwa durch standardisierte Prozesse, Einkaufsvorteile sowie professionellen Marketing- und Marken-Support – und erhöht die Erfolgschancen in einem wettbewerbsintensiven Markt wie der Gastronomie erheblich.
Überdies zeigen aktuelle Marktdaten, dass Konzepte mit klarer Positionierung und hoher Wiedererkennbarkeit schneller angenommen werden. „Fat Monk – Deli Bowls“ wird von Konsument:innen vor allem mit Attributen wie „gesund“, „lecker“ und „trendy“ assoziiert – Eigenschaften, die aktuell besonders stark nachgefragt werden. (Republika, unabhängige Brand Awareness Studie Q4 2025 – Red.)

PRODUKT: Warum sollte man Franchisenehmer:in bei der DoN Gruppe werden?

Zinggl: Die DoN Gruppe bringt jahrzehntelange Erfahrung in der Gastronomie mit und bietet damit eine besonders stabile und professionelle Basis für Franchise-Partner:innen. Am Beispiel von „Fat Monk – Deli Bowls“ zeigt sich das deutlich: Das Konzept kombiniert ein innovatives Produkt mit einfachen, effizienten Prozessen und einem klar skalierbaren System. Franchise-Partner:innen profitieren von umfassendem Support – von der Standortsuche über die Eröffnung bis hin zum laufenden Betrieb.
Ein weiterer Vorteil ist die wirtschaftliche Effizienz: Durch optimierte Abläufe und einen vergleichsweise geringen Personalbedarf lassen sich die Standorte besonders effizient betreiben. Kurz gesagt: Man startet nicht bei null, sondern wird von Beginn an Teil eines etablierten Systems mit Substanz, Erfahrung und klarer Wachstumsperspektive.

PRODUKT: Wie sieht die Aufgabenverteilung zwischen Franchisegeber:in und -nehmer:in aus?

Zinggl: Die Aufgabenverteilung ist klar strukturiert: Der Franchisegeber – in diesem Fall „Fat Monk – Deli Bowls“ als Teil der DoN Gruppe – verantwortet die strategische Weiterentwicklung der Marke. Dazu zählen Konzeptentwicklung, Qualitätsstandards, Einkaufssysteme, Marketing, digitale Tools sowie Schulungen und laufender Support. Die Franchise-Partner:innen wiederum sind für den operativen Betrieb verantwortlich. Dazu gehören insbesondere die Teamführung, die operative Umsetzung der Standards vor Ort sowie die wirtschaftliche Performance des jeweiligen Standorts. Diese klare Rollenverteilung ermöglicht es beiden Seiten, sich auf ihre jeweiligen Stärken zu konzentrieren: die Zentrale auf Strategie und Markenentwicklung, die Partner:innen auf den Betrieb und die Gäste vor Ort.
Aktuell wird das Netzwerk aus Corporate- und Franchise-Standorten kontinuierlich weiterentwickelt. Als Franchise-Entwickler erschließen wir neue Märkte zunächst mit eigenen Standorten, die nach erfolgreicher Etablierung in Franchise-Strukturen überführt werden. So konnte bspw. ein Standort in München erfolgreich von einem Corporate- in einen Franchise-Store überführt werden; ein ähnlicher Schritt wurde 2024 auch in Wien umgesetzt.

Gibt es News bzw. was ist für die nahe Zukunft bei „Fat Monk – Deli Bowls“ bzw. der DoN Gruppe geplant?

Zinggl: Kurz gesagt: viel. „Fat Monk“ befindet sich aktuell auf einem starken Expansionskurs im DACH-Raum. Mit neuen Standorten in Wien (Operngasse, geplante Eröffnung Ende April 2026 – Red.) sowie in Graz (Ende Mai 2026 – Red.) baut die Marke ihre geografische Präsenz weiter aus und erschließt mit der Steiermark einen neuen Markt. Inhaltlich setzen wir dabei weiterhin auf die Kombination aus international inspiriertem Street Food, regionalen Zutaten und maximaler Individualisierung. Gäste können zwischen Signature Bowls wählen oder ihre Bowl individuell zusammenstellen – ganz nach dem Motto: „Komm wie du bist, iss wie du willst.“
Für die nahe Zukunft sind neben weiteren Standorten auch neue saisonale und kreative „Special Bowls“ geplant, die das Angebot regelmäßig erweitern und neue Impulse setzen. Parallel dazu wird der digitale Bereich – insb. rund um die eigene App und Loyalty-Systeme – weiter ausgebaut, um das Gästeerlebnis noch komfortabler und personalisierter zu gestalten. Auch die aktuelle Brandstudie bestätigt den positiven Trend: Rund 40% der Befragten, die „Fat Monk – Deli Bowls“ kennen, haben in den letzten sechs Monaten dort gegessen oder bestellt – mehr als die Hälfte davon regelmäßig. Gleichzeitig verzeichnet „Fat Monk“ in Österreich die höchste Markenbekanntheit im Vergleich zu den gängigen Bowl-Konzepten (Republika, unabhängige Brand Awareness Studie Q4 2025 – Red.).

PRODUKT: Herr Zinggl, vielen Dank für die interessanten Punkte.