Im Sinne der Nachhaltigkeit ergeben sich im Mehrwegbereich natürlich auch so manche Einschränkungen, etwa dass eine brancheneinheitliche Flaschenform aus ökologischer Sicht wirklich Sinn macht. Bauer: „Auch wenn die ikonische Flaschenform bei Marken wie ‚Coca-Cola‘ natürlich eine große Rolle spielt, haben wir mit einer standardisierten 1L-Flasche, die auch bei ‚Fanta‘ und ‚Sprite‘ eingesetzt wird, den Mehrwegprozess weiter optimiert.“ Dass Mehrweg einen wichtigen Nachhaltigkeits-Beitrag leisten kann, steht dabei außer Frage. Christian Pladerer, GF und Vorstand des Österreichischen Ökologie Instituts: „Sobald das System regional in einem vernünftigen Konnex aufgestellt ist, was in Österreich möglich ist, macht es aus Sicht des Klimaschutzes sehr viel Sinn.“ Natürlich müssen aber auch die Konsument:innen mitspielen. Robert Nagele, Billa: „Wir sehen, dass die tatsächliche Nachfrage und das Kaufverhalten mit dem aktuellen Angebot derzeit noch nicht ganz mithalten.“ Und Herbert Bauer, Coca-Cola HBC, meint: „Im Handel ist die Rücklaufquote von Mehrwegflaschen derzeit noch ausbaufähig.“