Mit Laib & Seele

So manches Unternehmen kennen die Verbraucher:innen nicht, auch wenn sie mit Gewissheit regelmäßig Produkte aus dessen Produktion konsumieren. Die Bäckerei Kuchen-Peter ist so ein Fall. Als wichtiger Partner des Handels und größter Krapfen-Produzent des Landes ist Kuchen-Peter jedenfalls ein großer Name in der Branche.

Kategorie: Food

Krapfen, resches Brot und frisches Gebäck sind Produkte im Lebensmittelhandel, die über weite Strecken ohne wirklich sichtbare Marken gekauft werden. Innerhalb der Branche kennt man einander jedoch gut und steht mit seinem Unternehmens-Namen für Liefersicherheit, Qualität und Verlässlichkeit. So auch Kuchen-Peter, eine Großbäckerei, die einst in den 60er Jahren in Wien als kleiner Konditor-Betrieb von Ingeborg und Paul Györgyfalvay gegründet wurde. Die Krapfen des „Herrn Paul“ hatten es der Wiener Kundschaft sehr angetan und so stieg die Nachfrage schnell. Ende der 70er Jahre wurde den Györgyfalvays die Backstube letztlich zu klein, der Betrieb siedelte nach Hagenbrunn, wo er sich zu einem wichtigen Partner des Lebensmittelhandels entwickelte.

GUT GETAKTET. Während sich Ort, Inventar und die Anzahl der Mitarbeiter:innen (von einst 15 auf jetzt 420) veränderten, ist eines geblieben. Edwin Tomanek, Marketing- & Vertriebsleiter: „Der Krapfen ist und bleibt eines unserer wichtigsten Produkte. In der Hochsaison produzieren wir mehrere hunderttausend Stück täglich.“ Natürlich läuft das heute aber anders als in den 60er Jahren ab. Tomanek: „Eine exakte Taktung der Prozesse, von der Teigbereitung über das Backen und Füllen bis zur Verpackung, ist entscheidend, um die gleichbleibend hohe Qualität sicherzustellen, für die uns unsere Kund:innen schätzen.“ Liefersicherheit ist neben konstanter Qualität eines der entscheidenden Assets, um in der Branche erfolgreich zu bestehen. Tomanek: „Wir beliefern den Handel täglich mit unseren Produkten. Dahinter steckt eine abgestimmte Logistik- und Produktionsplanung, die rund um die Uhr funktionieren muss, um unser Leistungsversprechen zu halten.“ Besonders stolz ist man daher auch darauf, dass man sogar in Extremsituationen – etwa der Brand in der Krapfen-Anlage 2018 und jener im letzten Jahr – lieferfähig bleiben konnte. Tomanek: „Wir haben innerhalb kürzester Zeit reagiert, Prozesse umorganisiert und alternative Produktionswege geschaffen. So konnten wir sämtliche Bestellungen pünktlich erfüllen.“

FOKUSSIERT. Das Credo bei Kuchen-Peter formuliert Tomanek folgendermaßen: „Wir möchten qualitativ hochwertige Backwaren für alle leistbar machen – Tag für Tag.“ Um dieses Ziel zu erreichen, setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus klarer Produktfokussierung, modernster Technologie und kompromisslosem Qualitätsbewusstsein. Tomanek: „Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die Konzen­tration auf unser Kern-Sortiment: Allen voran der Krapfen, aber auch ausgewählte Brot- und Gebäcksorten sowie Semmelwürfel, die wir in gleichbleibend hoher Qualität und Menge produzieren.“ Dem zunehmenden Preisdruck bei Lebensmitteln sowie den stark schwankenden Energie-, Rohstoff- und Personalkosten hält man Effizienz und vorausschauendes Arbeiten entgegen – Abstriche bei der Qualität kommen nicht in Frage. Tomanek: „Unsere langjährige Erfahrung, stabile Partnerschaften und der Fokus auf regionale Zutaten helfen uns dabei, diesen Spagat zu meistern.“


Warum „Kuchen-Peter“?
Schon früh erkannte Paul Györgyfalvay, der Firmengründer, die Leidenschaft seines Sohnes Peter für die hauseigenen Backwaren und so war die Entscheidung schnell getroffen, den neu gegründeten Firmensitz in Hagenbrunn nach ihm zu benennen.