Best Practice

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© LightField Studios/shutterstock

Stolz blickt die ARA heuer auf 25 Jahre Unternehmensgeschichte zurück, und noch lieber nach vorn: Denn die Herausforderungen in der Abfallwirtschaft sind mit dem EU-Kreislaufwirtschaftspaket und der Kunststoff-Strategie groß.

Wir sind ja wirkliche Streber bei der ARA, aber die EU hat noch eins drauf gelegt“, sagt Alfred Berger, Aufsichtsratsvorsitzender der ARA AG. Rückblickend ist man froh, alle Hausaufgaben in Sachen Kreislaufwirtschaft immer er- und übererfüllt zu haben, denn dies hat der ARA – und damit auch der heimischen Wirtschaft – bereits einiges erleichtert. „Je attraktiver das Sammelsystem, desto kürzer die Wege, desto besser sind die Ergebnisse der getrennten Sammlung“, schildert ARA-Vorstand Christoph Scharff einen wichtigen Erfolgsfaktor für die hohen Sammelzahlen in Österreich. Wie PRODUKT berichtete, ist die ARA hier wie auch im Gewerbeverpackungsbereich Marktführer (80% Marktanteil).

Design for Recycling. Im April wurde in Brüssel das neue Kreislaufwirtschaftspaket beschlossen. Etwa müssen Verpackungen bis 2025 recyclingfähiger und Sekundärrohstoffe in hoher Quote wieder dem Kreislauf zugeführt werden. Laut Kunststoff-Strategie sollen bis 2030 alle Kunststoffe recyclierbar sein. „Wir hinken nur beim Kunststoff hinterher, hier müssen wir neue Wege gehen“, so Scharff: „Heute legen wir den Fokus auf ‚Circular Design‘ und verbinden dabei ‚Design for Recycling‘ – die Optimierung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen – mit ‚Design from Recycling‘ – die signifikante Steigerung des Anteils an Sekundärrohstoffen.“
Um diese Dinge zu diskutieren, treffen sich am 20.9. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus ganz Europa am „Circular Economy Congress“ in Wien. Die ARA fungiert als Mitgestalter und -organisator der Veranstaltung.

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