Heute weiß, morgen pink

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Wäsche färben, das war doch früher mal mühsam und hinterher traute man sich kaum, die Waschmaschine ihrem ursprünglichen Zweck zuzuführen. Doch der Convenience-Trend hat auch vor diesem Segment nicht halt gemacht.

Mit den modernen Produkten von heute ist eine Farbveränderung der Lieblings-Textilien deutlich einfacher als noch vor ein paar Jahren, was auch das Interesse der Konsumenten an diesem Segment wieder geschürt hat. In der Tat ist es überaus praktisch, Teilen, an denen man sich sattgesehen hat oder die so gar nicht mehr der aktuellen Mode entsprechen, einen neuen Look zu verleihen. „Wäschefarben sind sehr stark begehrt“, bemerkt Kerstin Oberzaucher, Head of Home Care & Laundry Additives Marketing AT bei Henkel. „Betrachtet man die Entwicklung des Segments, so wird deutlich, dass dieses stark von Innovationen getrieben ist.“ Neue Impulse lieferte letztes Jahr etwa der Relaunch von „Dylon All-in-1“. Dem Namen entsprechend enthält dieses Produkt jetzt bereits alles, was zum Färben notwendig ist. D.h. auch Färbesalz ist schon enthalten und muss nicht extra hinzugegeben werden. Für den Anwender heißt dies, dass die Textilien in einem einzigen Vorgang bis zum Vollton eingefärbt werden können. Die „Dylon All-in1“-Packung wird einfach direkt in die Maschine gestellt, ein Kontakt mit der Farbe ist nicht nötig. Lediglich Hülle und Kappe müssen von der Packung entfernt werden. Farblich ist mit „Dylon“ vieles möglich. Die wichtigsten Farbtrends werden von der Brand natürlich abgedeckt. Besonders gerne färben die Österreicher übrigens weiterhin Rosa ein – in der „Dylon“-Range unter dem Namen „Passion Pink“ zu finden. Begehrt sind auch satte Rottöne („Tulip Red“) sowie Lila („Dusty Violet“). Weitere auf den Laufstegen dieser Welt angesagte Farben sind Grau („Smokey Grey“) sowie die Klassiker Schwarz und Dunkelblau.

Betucht.

Wenn die vorhandene Farbe nur geschützt bzw. wieder verstärkt werden soll, kann man auch auf zwei junge Produkte aus dem Hause Brauns-Heitmann zurückgreifen. Unter der Marke „Heitmann“ offeriert das Traditionsunternehmen nämlich Farbpflegetücher für die Waschmaschine. Erhältlich sind „Wäsche-Schwarz-Tücher“ sowie „Jeans-Blau-Tücher“. Beide schützen und erneuern die jeweilige Farbe direkt bei der Wäsche. Während erstere Variante für einen wirklich tiefschwarzen Look sorgt, bleibt die typische „melierte“ Jeans-Optik bei Verwendung der blauen Tücher erhalten, während lästige Gelbschleier verschwinden. Die Anwendung ist einfach: Nach dem Befüllen der Maschine mit schwarzer bzw. blauer Wäsche wird ein passendes Tuch direkt in die Trommel gelegt. Anschließend muss man nur noch wie gewohnt das Waschmittel hinzufügen und den Waschgang starten. In der Waschmaschine bleiben danach keine Rückstände zurück. Die gebrauchten Tücher können anschließend im Hausmüll entsorgt werden.


Macht Sinn. Sparsame Fashionistas dürfen sich also freuen – es muss nicht immer ein neues Kleidungsstück sein, um Abwechslung im Schrank zu haben. Und auch aus ökologischer Sicht ist die Auffrischung von Bestehendem ja durchaus sinnvoll.

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