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Peeroton GF Reinhard Möseneder sieht vor allem für hypotone Sportgetränke am österreichischen Markt viel Potential.

Die Sport-Marke „Peeroton“ wird heuer 30. Aus diesem Anlass haben wir mit Geschäftsführer Reinhard Möseneder darüber geplaudert, was die Brand den österreichischen Sportler:innen zu bieten hat – und wie viel Potential ein Profi-Produkt im LEH hat.

Wolfgang Peer gründete 1994 das Unternehmen Peeroton mit der Vision, all jene zu unterstützen, die sich ein persönliches Leistungsziel gesteckt haben. Im Spitzensport fanden die „Peeroton“-Produkte – von Sportgetränken bis zu Sportnahrung – rasch Anklang, und bis heute vertrauen viele Profis der Marke. So ist „Peeroton“ z.B. seit 2012 offizieller Ausstatter des Olympic Teams Austria. Auch in der Zielgruppe der Hobbysportler:innen sieht GF Reinhard Möseneder großes Potential, weshalb er die Präsenz seiner Marke im LEH weiter vorantreiben möchte. Aber was konkret hat diese den Konsument:innen zu bieten? Möseneder: „Unsere Produkte zeichnet folgendes aus: der Geschmack, die Wirkung bzw. Funktion, die Verträglichkeit und die langjährige Erfahrung in der Entwicklung von Spitzenprodukten in Apotheken-Qualität.“ Zur Frage, ob die Profiprodukte bei Hobbysportler:innen überhaupt sinnvoll bzw. nötig sind, meint Möseneder: „Hobbysportler:innen sollen sich genauso wie Spitzensportler:innen versorgen. Wir vergleichen dies mit der Autoindustrie: Viele Innovationen aus der Formel 1 wurden danach in die Serienfahrzeuge eingebaut.“

Richtige Wahl?

Ideal für Trainings bis zu einer Stunde:
„Peeroton Hypotonic“

Ein wenig Basiswissen ist für die Wahl des richtigen Produktes aber nötig, schließlich ist Sportgetränk nicht gleich Sportgetränk. Isotonische Getränke seien, so Möseneder, aufgrund ihrer Zusammensetzung bei einer Bewegungsdauer von weniger als 60 Minuten nicht zielführend, da man damit mehr Kalorien zu sich nimmt als man verbrennt. In diesen Fällen seien hypotone Getränke sinnvoller. Dahinter stecken zuckerfreie Elektrolytgetränke, die den Körper schnell mit Flüssigkeit und den wesentlichen Elektrolyten versorgen, aber ohne Kalorien. „Peeroton“ offeriert beides, sieht aber in letzterem Bereich die größeren Wachstumschancen. Möseneder: „Gerade das hypotone Segment hat ein Riesenpotential, das man in den USA und UK schon frühzeitig erkannt hat. Der österreichische LEH hinkt da nach. Warum ‚Hypotonic‘? Da über 90% der Sportler:innen in ihrem täglichen Training nicht mehr als 60 Minuten aktiv sind. Seitdem wir mit unserem ‚Hypotonic‘ in Österreich eingestiegen sind, der sich auf den Sportgetränke-Markt draufgesetzt hat, wurde der Markt belebt und alle bisherigen Teilnehmer:innen wurden aktiver.“ Hinter besagtem „Peeroton Hypotonic“, das in Österreich produziert wird, steckt ein zuckerfreies Sportgetränk auf Teebasis, das die wesentlichen Flüssigkeits-Bedürfnisse bei einem Training bis zu einer Stunde abdeckt. Die jüngste Neuheit im Sortiment ist die Variante „Racing Blue“ (mit Himbeer-Geschmack, auf Schwarztee-Basis), welche auf Teein-Basis setzt, aber auch über antioxidative Eigenschaften verfügt. Reinhard Möseneder hat auch an diesen Launch hohe Erwartungen: „‚Hypotonic Racing Blue‘ hat aufgrund von Konsument:innen-Befragungen ein großes Potential. Von 10 Befragten sind 9 sehr überzeugt davon, dass dies ein wirklich gutschmeckender Durstlöscher, ist und das auch noch ohne Zucker.“ Bereits vor Einführung der neuen Sorte lief es für „Peeroton“ am Markt richtig gut: Die Marke konnte zuletzt um 29,8% zulegen (Nielsen, LEH+DFH, Wert, KW16 MAT YA). Zahlreiche Aktivitäten, insbesondere Samplings und Verkostungen bei Lauf-Events, sollen die Marke im Jubiläums-Jahr weiter voranbringen.