ERSTER EINDRUCK. Zunächst begutachten wir die Schoko-Tafeln von außen. Die quadratische Form lässt am Absender keinen Zweifel aufkommen. Die frischen Farben lachen uns an – aber ein großes schwarzes P (das nicht alle von uns gleich als solches erkennen) auf der Packung macht gleich mal klar, dass wir es hier nicht mit „normaler“ Schokolade zu tun haben. Der Auftritt ist sportlich, recht männlich – und kommuniziert deutlich, was uns erwartet.
MUND-TEST. Jetzt wollen wir es aber wissen und die Packungen werden „aufgeknackt“. Wir beginnen mit „Crunchy Hazelnut“, die wir total in Ordnung finden: Schokoladig. Nussig. In der Konsistenz durch die Reis-Crisps luftiger als klassische Schokolade und – nomen est omen – besonders crunchy. Voller Neugier gehen wir direkt über zu „Crunchy Peanut“, die sich rasch als Favorit unserer Verkostungsrunde herauskristallisiert. Die dank Crisps und Nuss-Stückchen knusprige Textur gefällt uns bei beiden Varianten gut. Für den typischen Gönn dir-Genussmoment würde der Großteil unserer Verkoster:innen zwar künftig bei herkömmlicher Schokolade bleiben, aber: Die Sportlichste in unserer Runde und zugleich diejenige, die normalerweise kaum Schokolade isst, fühlt sich vom Protein-Konzept total abgeholt. Mission erfüllt – Zielgruppe eindeutig identifiziert, wobei hier sicher auch die Jüngeren (die bei unserem Test zugegebenermaßen nicht vertreten waren – Juryalter 45+) Interesse zeigen werden. Im informellen Austausch verorten wir nämlich viel Potential für die Protein-Schoki bei unserem Nachwuchs, der mit dem Aufdruck Protein derzeit vielleicht sogar Broccoli essen würde.
Klares Ergebnis im Sorten-Match:
4:1 für „Crunchy Peanut“.