Solide Entwicklung

Thomas Schmiedbauer, Vorstandsvorsitzender der Wiesbauer Holding AG, ist angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit der Geschäftsentwicklung 2025 zufrieden.

Das herausfordernde Jahr 2025 kann Wiesbauer gut abschließen. Im anhaltend schwierigen Marktumfeld konnte ein Gruppenumsatz von 272 Mio. € erzielt werden.

Kategorie: Food

Der Großteil des Gesamtumsatzes der Wiesbauer Holding entfällt weiterhin auf den Wiener Stammbetrieb, die Wiesbauer Österreichische Wurstspezialitäten GmbH. Mit 120 Mio. € Umsatz (2024 waren es 118 Mio. €) und 12.500 Tonnen konnte das Vorjahr leicht getoppt werden. Ähnlich war dabei die Entwicklung in Deutschland – der Exportanteil liegt inzwischen bei über 53%. Zuwächse von jeweils 1 Mio. € erzielten der Salzburger Betrieb Senninger (Umsatz 17 Mio. €) und Wiesbauer Dunahús in Ungarn (23 Mio. €), während es bei Wiesbauer Gourmet einen deutlichen Umsatzsprung von 81 Mio. auf 112 Mio. € zu verzeichnen gab, der aus dem Zukauf von Kabinger und Trünkel resultiert.

MOTIVIERT. „Mit der Entwicklung muss man sich angesichts der aktuellen Wirtschaftssituation zufriedengeben. Ich bin sehr stolz, dass wir trotz der vorherrschenden Rahmenbedingungen und der anhaltend hohen Kosten die Unternehmensgruppe positiv weiterentwickeln konnten“, erklärt Thomas Schmiedbauer, GF der Wiesbauer Österreichische Wurstspezialitäten GmbH und Vorstandsvorsitzender der Wiesbauer Holding AG. Für das laufende Jahr erwartet Schmiedbauer keine wesentliche Verbesserung der Rahmenbedingungen. „Auch 2026 wird voraussichtlich ein sehr schwieriges Jahr für unsere Branche.“ Dennoch ist er motiviert: „Wir schauen – noch – mit positiver Stimmung in die Zukunft und bleiben weiterhin zuversichtlich und innovationsfreudig.“ Um noch kosteneffizienter wirtschaften zu können und wettbewerbsfähig zu bleiben, sind bei Wiesbauer Wien umfassende Investitionen in moderne Automatisierungslösungen geplant. Durch den Einsatz von KI und Robotik sollen die Produktions- und Absatzmengen – bei gleichbleibender Mitarbeiteranzahl (gesamt 935, davon 500 in Wien) – gesteigert werden. Daneben setzt Wiesbauer u.a. mit dem weiteren Ausbau der PV-Anlage auf eine fortschreitende Verbesserung der Energieeffizienz. Insgesamt wird sich das Investitionsvolumen heuer auf 7 Mio. € belaufen.

IN DER PIPELINE. 2026 setzt man natürlich auch wieder Impulse mit Neuprodukten. Vorrangig liegt der Fokus aber darauf, die im letzten Jahr gelaunchten Innovationen zu forcieren und im Handel zu festigen. „Neue Ideen haben wir genug. Aber wir müssen einen Schritt nach dem anderen setzen“, so Thomas Schmiedbauer, und er ergänzt abschließend: „Wenn Produkte und Geschmack passen, brauchen wir uns um den Umsatz keine Sorgen zu machen.“