Geschlechtsneutralität sorgt in Österreich für ein ambivalentes Stimmungsbild. Zwar stehen drei Viertel der Bevölkerung genderneutralen Konzepten grundsätzlich offen gegenüber, doch bei der konkreten Umsetzung überwiegt die Skepsis. Besonders deutlich wird dies laut der Studie bei Unisex-Toiletten. 63% würden sich bei der Nutzung nicht wohlfühlen. Das trifft insbesondere auf Frauen zu (72% | Männer: 55%). Bei Wahlfreiheit würden 86% weiterhin getrennte Anlagen bevorzugen. „Genderneutrale Toiletten sind weniger ein Kulturkampf als ein Komfortthema. Die meisten Österreicher:innen sind offen für neue Formen der Inklusion, wünschen sich jedoch Wahlfreiheit. Am Ende gilt wie so oft: Fortschritt funktioniert dann am besten, wenn er mit den Menschen gestaltet wird und ihnen Raum lässt, Vertrautheit zu entwickeln“, analysiert Marketagent-Gründer Thomas Schwabl.
Toilett:en?

Eine aktuelle Studie des Online-Research-Instituts Marketagent zeigt: Unisex-Toiletten werden eher kritisch gesehen.
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