Trend­prognose

Der „Dry January“ ist zwar vorüber, für alkoholfreie Alternativen geht die Saison aber weiter. Bei Del Fabro Kolarik hat man sich mit diesem sowie anderen Trends für 2026 auseinandergesetzt und präsentiert die entsprechenden Produkte dafür.

Kategorie: Professional

Beim Getränkegroßhändler Del Fabro Kolarik ist man davon überzeugt, dass alkoholfreies und alkoholreduziertes Trinken nicht auf einen Aktionsmonat beschränkt sei, sondern Ausdruck eines veränderten Lebensstils. Trends wie „Zebra Striping“, bei dem sich alkoholische und alkoholfreie Getränke bewusst abwechseln, machen alkoholfreie Optionen in Bars und bei Pairings zu Fixstartern auf der Karte. Ganz auf Alkohol verzichtet Österreich dennoch nicht. So zählen für Del Fabro Kolarik Agaven-Spirituosen, Aperitivos und Amaros neben Alkoholfreiem auch 2026 zu den prägenden Getränketrends der Gastronomie. Die Expert:innen beobachten, dass sich viele Entwicklungen aus dem Vorjahr im Handel und der Gastronomie weiter verstärken würden; das wären u.a. Qualitätsdenken, Vielfalt und bewusster Konsum.

LOW AND NO. Der „Dry January“ ist nur einer von mehreren Impulsgebern. Steigendes Gesundheitsbewusstsein sorgt dafür, dass alkoholfreie Alternativen längst mehr sind als Optionen für Kinder oder Autofahrer:innen. „Neue Produktkategorien erweitern das Sortiment und eröffnen Betrieben zusätzliche Umsatzpotentiale. Hochwertige alkoholfreie Getränke stehen heute wie selbstverständlich neben klassischen Spirituosen“, ist zu erfahren. Del Fabro Kolarik verzeichnet laut eigenen Angaben in dieser Kategorie ein Wachstum von rund 60%; alkoholfreie Spirituosen stechen dabei mit einem Plus von rund 40% hervor.

GEFESTIGT. Während der Spirituosenmarkt insgesamt leicht rückläufig ist, entwickeln sich einzelne Segmente positiv. Der Absatz von Aperitivos und Bitter stieg bei Del Fabro Kolarik um rund 4,5%, ist vom Unternehmen zu erfahren – Tequila und Mezcal um 6,8%. Wo früher Rum und Gin die Cocktailkarten dominierten, würden Bars zunehmend auf Agaven-Spirituosen setzen. Das liegt laut dem Getränkegroßhändler daran, dass Tequila und Mezcal ein Spektrum von fruchtig und floral bis rauchig und komplex bieten würden – also eine „Bandbreite, die neue Spielräume in der Barkultur eröffnet“.