In einem alles andere als einfachen Umfeld konnte Ritter Sport eine mehr als solide Performance abliefern. Mit rund 11 Mio. verkauften Tafeln zählt Ritter Sport zu den Top 3-Herstellern in Österreich. Zählt man noch 18,4 Mio. verkaufte „Amicelli“-Röllchen hinzu, so ergibt dies für das vergangene Jahr einen Umsatz von 22,3 Mio. € (Nielsen, Tafelschokolade & Pralinen, inkl. H/L, 31.12.2024). Wertmäßig steht Ritter Sport im Tafelsegment für einen Marktanteil von 7,2%, umsatzmäßig für 5,9% (NielsenIQ, Tafelschokolade inkl. H/L 31.12.2024). Positiv hervorzuheben ist allerdings nochmal der vegane Bereich: Hier hält Ritter Sport mittlerweile einen Marktanteil von 40,4% und ist damit klarer Marktführer. Dass Ritter Sport Österreich GF Wolfgang Stöhr bei diesen Zahlen die Augen zu leuchten beginnen, ist nachvollziehbar: Das gesamte vegane Sortiment ist „Made in Austria“, genauer gesagt im Werk im burgenländischen Breitenbrunn. Dies gilt natürlich auch für den jüngsten Launch, der seit Jahresbeginn erhältlich ist: „Vegan Double Crunch“. „Wir freuen uns, dass unsere Innovationsfreude Früchte trägt“, so GF Wolfgang Stöhr. Dass Produktneuheiten wichtig und richtig sind, davon ist Stöhr weiterhin überzeugt: „Das vergangene Jahr hat uns erneut gezeigt, dass Innovation der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg ist.“ Und so hat Ritter Sport kürzlich bereits die nächsten News an den Start geschickt: Einerseits hat man dem Kleinformat-Mix „Ritter Sport minis“ einen Relaunch gegönnt und präsentiert die Täfelchen nun gestapelt als eine Art Turm in einer Kartonverpackung. Andererseits setzt man auf geballte Markenkraft und vereint Waffelröllchen und Tafelschokolade zu „Ritter Sport Amicelli“ – lt. Wolfgang Stöhr ist diese „zum Niederknien gut“ (Details in den Produktvorstellungen auf Seite 39).
VERFÜGBARKEIT. Trotz vieler Good news sieht sich natürlich auch Ritter Sport mit dem außerordentlich hohen Niveau der Rohstoffpreise konfrontiert: Der Kakaopreis, der sich trotz zuletzt leichtem Rückgang in problematischer Höhe befindet, erzeugte bei allen Herstellern Handlungsbedarf – ohne Preiserhöhungen ging und geht es freilich auch bei Ritter Sport nicht. Schuld ist einmal mehr der Klimawandel. Stöhr: „Mehrere Jahre mit schlechter Ernte, Wetterextremen und Pflanzenkrankheiten haben die Verfügbarkeit stark beeinträchtigt, während die Marktdynamik die Preise weiter in die Höhe treibt.“
IMMER BESSER WERDEN. Für umso wichtiger erachtet Wolfgang Stöhr nachhaltiges Wirtschaften. Das Unternehmen (seit 2020 durch Ausgleich unvermeidbarer Emissionen mit Gold Standard-Klimazertifikaten klimaneutral) setzt diesbzgl. laufend bedeutende Schritte. Bis 2030 soll eine weitere Reduktion der Emissionen um 42% erreicht werden.