Voll ausgelastet

Andreas Gasteiger, GF SalzburgMilch, und Prok. Franz Zehentner, Bereichsleitung Technik Lamprechtshausen, freuen sich über die gute Auslastung der Käserei Lamprechtshausen.

Käse machen, das bedarf zwar traditioneller Handwerkskunst, aber auch modernster Technologie – und dies bietet die SalzburgMilch seit zehn Jahren in ihrer Käserei in Lamprechtshausen.

Kategorie: Stories, Food
Der Betrieb wurde 2014 nach nur einjähriger Bauzeit aufgenommen und ergänzt seitdem die Molkerei in Salzburg Itzling. Zwischen 400.000 und 500.000 Liter Milch neun verschiedener Milchsorten werden in Lamprechtshausen sortenrein zu hochwertigen Schnitt- und Hartkäse-Spezialitäten verarbeitet. Mit diesen Mengen hatte Geschäftsführer Andreas Gasteiger allerdings nicht gerechnet: „Als 2013 der Spatenstich für das neue Werk erfolgte und bereits ein Jahr später der erste Käse über das Förderband ging, war nicht abzusehen, welche Entwicklung unsere Käserei nehmen würde. Wurden im ersten Jahr noch 9.000 Tonnen Käse jährlich produziert, stehen wir heute bei 15.000 Tonnen pro Jahr. Die Nachfrage nach unseren Qualitätsprodukten ist so groß, dass wir unsere Käserei in der Vollauslastung betreiben.“ Die Anlagen entsprechen dabei dem letzten Stand der Technik und ermöglichen es, Käse im Stück, in Scheiben, gewürfelt und gerieben anzubieten. Der Produktionsablauf ist dank computergesteuerter Systeme exakt getimt.
Tradition.
Auch wenn innovative Technologien zum Einsatz kommen, ist der Faktor Mensch dennoch unverzichtbar und so setzt man auf die langjährige Erfahrung und das Fingerspitzengefühl der SalzburgMilch-Käsemeister. Sie bedienen sich weiterhin auch traditioneller Kupfer-Fertiger sowie Fichtenbrettern für die Reifung von Heumilch-Spezialitäten wie etwa dem „Premium Heujuwel“. 
Grün.
Natürlich spielt das Werk in Lamprechtshausen auch in Sachen Nachhaltigkeit alle Stückerl. Seit 2021 ist dort Salzburgs größte Aufdach-Photovoltaikanlage in Betrieb. Weitere Maßnahmen zur Reduktion des CO2-Abdrucks sind bereits in Planung.