Insgesamt erwirtschaftete Rauch vergangenes Jahr einen Umsatz von 1,77 Mrd. €, was einem Plus in Höhe von 5,1% entspricht. Gewachsen ist auch die Zahl der Mitarbeitenden, um knapp 250 auf insgesamt 2.984 Personen. Da ginge aber noch mehr: Derzeit sind bei Rauch international mehr als 70 offene Stellen ausgeschrieben – von technischen Berufen bis hin zu Management-Positionen. Und man hat für potentielle Arbeitnehmer:innen gute Argumente: So wurde etwa in Nüziders eine hochmoderne Lehrwerkstatt für Metall-, Elektro- und Lebensmitteltechnik für die Ausbildung junger Talente errichtet. Besonders stolz ist man außerdem darauf, bereits mehrfach ausgezeichnet worden zu sein, z.B. als „bester Arbeitgeber Vorarlbergs“ (Market Institut) oder auch als „familienfreundlicher Betrieb“.
LAUNCHES. Zu tun gibt es jedenfalls genug. Aktuell stehen wieder zahlreiche Neuheiten am Start, die für Abwechslung in der Getränkestraße sorgen sollen, z.B. der Sortenmix „Rauch Eistee Zirsich“, die klassischen Eistee-Sorten im 0,5L-Getränkekarton oder auch der neue „Franz Josef Rauch Eistee Grüntee“, der für die Gastronomie in der Glasflasche angeboten wird (siehe Produktvorstellungen auf Seite 19, 21 und Seite 78). Apropos Glas: Seit Dezember 2024 ist in Rankweil eine der modernsten Glasabfüllanlagen der Welt in Betrieb – bis zu 40.000 Flaschen pro Stunde laufen hier vom Band.
ROHSTOFFSEITE. Doch nicht alles läuft wie am Schnürchen. Wie andere Hersteller hat auch Rauch mit hohen Rohstoffkosten zu kämpfen, insbesondere bei Orangensaft. Weltweit sind die Erntemengen durch die Pflanzenkrankheit „Orange Greening“ massiv reduziert und der Preis ist dementsprechend hoch. Verstärkt versucht man auf Alternativen wie Apfel, Mango oder Johannisbeeren auszuweichen, doch auch hier sind klimabedingt bereits Ernteausfälle und in Folge Preissteigerungen zu beobachten.
AKTIV. In einem schwierigen Umfeld bleibt Rauch bei Fruchtsaft und Eistee weiterhin Marktführer. „Gerade in herausfordernden Zeiten ist es die Verantwortung des Marktführers, Impulse zu setzen“, hält Geschäftsführer Daniel Wüstner fest. Und so setzt Rauch den Widrigkeiten zum Trotz weiterhin auf zielgerichtete Aktivitäten zur Unterstützung seiner Marken. Auf dem Plan stehen heuer u.a. eine Sommer-Promotion für „happy day“, bei der die vielseitige Verwendbarkeit thematisiert wird, hinzu kommen ein Gewinnspiel sowie Kampagnen via TV, Plakat, online und Sponsoring. Relaunches gibt es sowohl bei „happy day Sprizz“ als auch bei „bravo“.
