Was vor wenigen Jahren noch unvorstellbar war, wird bei Unilever nun Wirklichkeit: der Totalumstieg auf erneuerbare Rohstoffe bei der Wasch- und Reinigungsmittelherstellung. Dass das kein einfacher Schritt ist, ist klar. Rund 1 Mrd. € nimmt Unilever für die entsprechenden Entwicklungen und Umstellungen, damit künftig statt Erdöl und anderen fossilen Quellen nur mehr Inhaltsstoffe aus nachwachsenden oder aber recycelten Rohstoffen zum Einsatz kommen, in die Hand. Ein Schritt, der deutliche Auswirkungen hat, verursachen fossile Kohlenstoffquellen derzeit doch den Großteil des CO2-Fußabdruckes im Bereich von Waschmitteln und Reinigern. Ergänzend zu den Veränderungen in der eigenen Produktion investiert Unilever 1 Mrd. € in einen neuen Klima- und Umweltfonds. Dazu Peter ter Kulve, Präsident der Kategorie Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel: „Wir müssen unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen durchbrechen. Das gilt im besonderen Maße für verarbeitende Betriebe: Sie müssen aufhören, weiterhin Kohlenstoff aus dem Boden zu pumpen. Das ist auch gar nicht so abwegig. Schließlich ist mehr als genug Kohlenstoff über dem Boden vorhanden. Wir müssen nur verstehen, wie wir ihn für uns nutzbar machen können.“
Wachsen & Nachwachsen
Unilever macht nun einen weiteren wichtigen Schritt in Sachen Klimaschutz und Ressourcenschonung: Bis 2030 sollen alle Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel des Konzerns völlig ohne fossile Brennstoffe hergestellt werden.
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