Entlang der gesamten Versorgungskette vom Anbau bis zu den Endverbrauchern geht weltweit etwa ein Drittel der Lebensmittel verloren. Nach Schätzungen der Welternährungsorganisation (FAO) summieren sich die Verluste auf rund 1,3 Mrd. Tonnen pro Jahr. „Das ist angesichts der weltweiten Nahrungsmittelknappheit und auch im Hinblick auf Ressourcenverschwendung und ökologische Schäden nicht akzeptabel“, betont die dvi-Geschäftsführerin Kim Cheng. Aktuell hungert weltweit jeder elfte Mensch. 98% leben in Ländern, in denen mehr als 40% der Lebensmittel ab der Ernte verloren gehen. Der Grund in vielen Fällen: fehlende oder unzureichende Verpackung. „Gerade dort, wo die klimatischen Bedingungen ungünstig, hygienische Lagerung unmöglich oder die Transportinfrastruktur schlecht sind, könnten moderne Verpackungen den entscheidenden Unterschied machen“, so Cheng.
Werte schützen
Am 29. September wurde zum zweiten Mal der Internationale Tag gegen Verlust und Verschwendung von Lebensmitteln begangen. Anlässlich dessen lässt das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi) mit ernüchternden Zahlen aufhorchen.
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