Lockdowns, Home-office, etwaige Quarantäne-Phasen – es gab letztes Jahr viele Gründe, weshalb die Österreicher mehr zu Hause waren. Gezwungenermaßen wurde da natürlich auch mehr daheim gegessen und gekocht – die Geschirrspüler der heimischen Haushalte wurden deutlich öfter angeworfen als in „normalen“ Zeiten. Vielerorts wurde angesichts der gestiegenen Geschirrmengen überhaupt erst ein Gerät angeschafft. Die Folge: 2020 verwendeten 50.000 zusätzliche Haushalte Maschinen-Geschirrspülmittel. Und das, obwohl die Marktdurchdringung der Kategorie mit 70% schon im Jahr davor sehr hoch war. Insgesamt kauften die Österreicher 10% häufiger MGSM-Produkte als 2019. Heuer ging es beinahe in dieser Tonart weiter, von Jänner bis August (vs. Vergleichszeitraum) gab es am Markt lediglich ein Minus in Höhe von 0,7% zu verzeichnen. Systemprodukte (wie Klarspüler oder Maschinenreiniger) konnten hingegen nach zweistelligen Zuwachsraten im Jahr 2020 sogar noch weiter zulegen, und zwar um 7,7% von Jänner bis August 2021. Was die künftige Marktentwicklung angeht, so hängt natürlich viel vom weiteren Verlauf der Corona-Pandemie ab. Tobias Görgl, Brand Manager AT für Somat und Pril bei Henkel: „Soweit diesen Herbst und Winter die Gastronomie geöffnet hat und Büros besetzt sind, erwarten wir bis Ende des Jahres ein etwas höheres Minus. Dennoch sollte sich der Markt nachhaltig deutlich über dem Vor-Covid-Niveau bewegen.“ (Quellen: Nielsen, Umsatz, inkl. KW32/2021, GfK LHC Brand Indices 2020)