Ziel erreicht?

Bundesminister Norbert Totschnig und Monika Fiala, GF Recycling Pfand Österreich, sind mit der Sammelquote zufrieden.

Das erste Jahr mit dem Pfand auf Einweg-Getränkegebinde ist geschafft – Zeit für eine umfassende Bilanz. Die Verantwortlichen zeigen sich zufrieden.

Kategorie: Sonstiges

Zielvorgabe des Pfandes auf Flaschen und Dosen aus Kunststoff bzw. Metall war, im ersten Jahr eine Sammelquote von 80% zu erreichen, die in weiterer Folge bis 2027 auf 90% gesteigert werden sollte. Geworden sind es 81,5%, die uns den EU-Vorgaben näher bringen. Bei der Pressekonferenz anlässlich der Ein-Jahres-Bilanz zog auch Bundesminister Norbert Totschnig ein Resümee: „Das System ist ein zentraler Hebel, um die EU-Sammelziele zu erreichen und den vorgeschriebenen Recyclinganteil von 25% bei PET-Flaschen sicherzustellen. Hierfür wurde nun die notwendige Struktur geschaffen.“ Voll des Lobes ist auch Monika Fiala, GF Recycling Pfand Österreich: „Mit einer Sammelquote von 81,5% sammeln die Menschen in Österreich heute mehr Gebinde als je zuvor. Flasche zu Flasche bzw. Dose zu Dose wird damit zur Realität.


Einwegpfand 2025 in Zahlen
•  2 Mrd. Gebinde in Verkehr gesetzt
•  1,4 Mrd. retourniert
•  Dazwischen liegen durch­schnittlich 51 Tage.
•  Rückgabe: 98% bei Automaten im Handel
•  Durchschnittlich 13 Gebinde pro Rückgabe