Bereits seit Jahren gibt es mit „Beti“ die Berger Tierwohlinitiative. Diese bietet allen Vertragsbauern die Möglichkeit, den Ist-Zustand zu analysieren und Tierwohl-Maßnahmen zu setzen, die kein hohes Investment benötigen. „Wir haben den Tieren gegenüber Verantwortung und wollen die Nutztierhaltung tiergerechter gestalten“, so GF Rudolf Berger. Nächstes Ziel ist, innerhalb der etablierten Marke „Regional-Optimal“ ein Vorzeigebetrieb im Bereich Tierwohl und nachhaltiger Fleischproduktion zu werden. Ein doppelt so großes Flächenangebot, Trennung von Liege- und Aktivitätsbereich, kein Vollspaltenboden, weiche Stroh-Einstreu, die Möglichkeit zum Auslauf, Verzicht auf Schwanzkupieren sowie Kastration unter Narkose wurden dafür als Kriterien definiert. Ebenso wie bei „Beti“ wurden diese Maßnahmen gemeinsam mit der Boku Wien erarbeitet. Dazu sind bereits langfristige Verträge mit Abnahmegarantien und höheren Preisen mit den Bauern abgeschlossen worden.